Die Geographie Roldems

Roldemian Islands

Vor der Ostküste Roldems liegt eine kleine Insel-Kette, die einen eigenen politischen Bezirk mit der Hauptstadt Leela City darstellt. Es handelt sich dabei um vier größere Inseln (Tony Island, June Island, Leela City, Drullian Island) sowie mehrere winzige unbewohnte Inseln. Diese Inseln spielen - wenn man vom Fischfang absieht - zwar keine bedeutende wirtschaftliche Rolle, doch gibt es im Sommer an den Stränden durchaus eine bedeutende Anzahl von Badegästen. Doch dies kann man nicht mit dem Sommer-Tourismus anderer Gegenden vergleichen, da das roldemischer Klima nicht gerade häufig zum Baden einlädt. Dieser Umstand hat aber auch dafür gesorgt, dass die lieblichen Gegenden von Leela City weitgehend unberührt sind und nicht vom Massentourismus überlaufen wurde.

Die Ostküste

Die in der Landesgeschichte am frühesten erschlossene Gegend Roldem ist die Ostküste. Hier liegt auch die mit Abstand am dichtesten besiedelte Region des ganzen Landes, was nicht zuletzt auf den Ballungsraum rund um die Hauptstadt Port Viktoria zurückzuführen ist. Zusammen mit den Vororten leben im Großraum Port Viktoria etwa 600.000 Einwoher. Die zweite große Siedlung an der Ostküste ist St. Christopher (71.250 Einwohner), das auch als nördliche Grenzstadt nach Drull fungiert. Die Infrastruktur in diesem Gebiet ist hervorragend ausgebaut. Die Autobahn A 8 verbindet St. Christopher mit Port Viktoria, von dort führte die A 9 in den Süden des Landes. Der Roldemian Airport bei Wreckington (östlicher Vorort von Port Viktoria) stellt schließlich die so wichtige Verbindung in das übrige Rxxxlon sowie in das Ausland her. Touristisch bietet die Ostküste vor allem die Sehenswürdigkeiten in Port Viktoria sowie Bademöglichkeiten bei Port Imperial im Sommer. Aus wirtschaftlicher Sicht ist die Ostküste das Herz Roldems, denn hier haben die meisten roldemischen Firmen ihren Hauptsitz und auch viele internationale Unternehmen sind in Port Viktoria mit einer Filiale vertreten. Die Täler von St. Benedict, Ramally und Parkertown gehören zwar politisch zur Ostküste, sind aber bereits vom Hochgebirge des Landesinneren charakterisiert, auf welches weiter unten eingegangen wird.

Die Südküste

Die Südküste ist zwar klimatisch und landschaftlich der Ostküste sehr ähnlich, doch gibt es auch beträchtliche Unterschiede. Die Südküstenregion wird - wenn man vom Mt. Ivy absieht - hauptsächlich von den Sevier Plains geprägt. Es handelt sich dabei um ein sanftes Hügelland, das vor allem für die Landwirtschaft genutzt wird. Diese liebliche Gegend erhielt ihren Namen durch den Sevier River, der am Mt. Imperial entspringt, danach vom gewaltigen Wellington-Damm aufgestaut wird und schließlich durch das Montary Valley sowie die bereits erwähnten Sevier Plains fließt und schließlich an der Südküste im Meer mündet. Die Ortschaften in den Sevier Plains sind kleine hübsche Orte. Hervorstechend ist Southmore, das als kultureller Hauptort der Region fungiert. Die Bewohner der Sevier Plains sind einfache bodenständige Leute, die das Leben am Land schätzen und auch harter Arbeit nicht abgeneigt sind. Nachdem die Region keine besonderen touristischen Ziele zu bieten hat - wenn man von ein paar Bademöglichkeiten an der Küste absieht - kann man hier noch das unverfälschte ländliche Leben Rodlems erleben.

Der Western Rim

Die Region um Hake River, Bloomsburgh und Fort Philipp hat einen eher städtischen Charakter und kommt in der Besiedelungsdichte der Ostküste gleich. Man nennt diese Gegend Western Rim, da sie ganz am westlichen Rand des Landes liegt. Im Western Rim haben sich auch einige internationale Firmen angesiedelt, die Bloomsburgh als modernes Dienstleistungsmetropole entdeckt haben. Aufgrund der Grenznähe zum astorischen Chan Sen gibt es hier einen harten Konkurrenzkampf, der auf die Wirtschaft immer wieder sehr erfrischend wirkt. So werden fast alle Importe und Exporte zwischen Astor und Roldem über Bloomsburgh abgewickelt. Die Stadt ist aber auch ein wichtiger Verarbeitungsstandort für die Rohstoffe, die in Zentralroldem gewonnen werden. Weiters ist die Stadt ein Knotenpunkt für den Individualverkehr, da sich ein paar Kilometer westlich des Zentrums auch der Autobahn-Grenzübergang zu Astor befindet. Diese Grenzstelle verzeichnet im landesweiten Vergleich alljährlich die meisten abgefertigten PKWs und LKWs. Bei der erwähnten Autobahn handelt es sich um die A 10, die von Bloomsburgh über Rushmore nach Southmore führt. Der Anschluss der A 10 an die A 9 der Ostküste ist derzeit in Planung. Bedeutend ist auch noch das Coonington Southroldem Airfield, das hauptsächlich Zubringerfunktionen zu den nächstgelegenen internationalen Flughäfen leistet. Weiters ist das Coonington Southroldem Airfield auch Hauptstütztpunkt der Roldemischen Bergrettung.

Das Hochland von Zentralroldem

Das Hochland von Zentralrolden, das meist nur als Central Roldem und politisch Montary County genannt wird, erstreckt sich über eine Fläche, die fast 50% der Größe von Roldem einnimmt. Zentralroldem wird Ihnen sicher aus diversen Tourismus-Werbungen bekannt sein, denn hierher zieht es Jahr für Jahr das Gros aller Touristen, die nach Roldem kommen. Im Sommer ist die Region ein Paradies für alle Wanderer, Abenteurer, Naturinteressierte und vor allem ein Zufluchtspunkt für Stressgeplagte, die einmal so richtig entspannen wollen. Im Winter versinkt Zentralroldem im Schnee und verwandelt sich in ein Wintersport-Eldorado. Man könnte fast meinen die Roldemier haben den Wintersport erfunden und tatsächlich hat vor allem das Skifahren in der Region eine lange Tradition. Wirtschaftliches und kulturelles Zentrum von Zentralroldem ist die Stadt Montary mit etwa 80.000 Einwohnern. Hier befindet sich aber nicht nur der Sitz für die Verwaltung von Zentralroldem, sondern der weltweite Hauptsitz der Holy Episcopal Church. Diese protestantische Denomination hat in der Geschichte von Zentralroldem eine große Rolle gespielt und dominiert bis heute in Fragen der Kultur und Tradition. Etwa 40% der Roldemer sind bekennende Episkopale, wobei es in der Gegend um Montary etwa doppelt soviele sind. Der Tempel von Montary - das heiligste Bauwerk der Episkopalen - ist das weitbekannte Wahrzeichen der Stadt und zieht sehr viele Besucher an. Die verkehrstechnische Erschließung von Zentralroldem ist aufgrund der schwierigen Landesnatur nicht gerade leicht, doch hat der Touristenzustrom zu einer deutlichen Verbesserung der Lage beigetragen. In der Nähe von Montary liegt auch der gewaltige Wellington-Staudamm, welcher der wichtigste Stromlieferant des Landes ist. Die Täler von Icewind, Dodgeville und Pork Valley sind im Vergleich zum Montary Valley weit weniger erschlossen und man hat hier tatsächlich den Eindruck, als wäre die Zeit stehengeblieben.

Der Haywood - Korridor

Wer die Landkarte von Roldem betrachtet, dem fällt auf, dass die südwestliche Ecke von Roldem eine ganz eigentümliche Form hat. Der Landesteil zwischen Fort Mason und Haywood wird von der Geographie Haywood-Korridor genannt, da Roldem hier wie eine Halbinsel in das Staatsgebiet von Astor sowie Drull hineinragt. Die besondere Grenzziehung war ein Kompromiss bei den Verhandlungen über die Staatsgrenzen im Dreiländereck von Roldem, Astor und Drull. Allerdings haben sich die Menschen in dieser Region nie besonders um diese Grenzen gekümmert und so wurde vor allem aus Fort Mason ein Schmelzpunkt der Kulturen dieser drei Staaten. Diese Funktion hatte auch nicht unbedeutende Auswirkungen auf den Status der Stadt als internationaler Umschlagsplatz, was Handel und Gewerbe angeht. So ist Fort Mason bis heute eine der wichtigsten Handelsstädte von Roldem.

Das Klima von Roldem

Beim Klima kommt wieder einmal die Zweiteilung in Küsten- und Gebirgsregion zum Tragen. So zeichnen sich die Küstengebiete durch ein sehr mildes Klima aus, das auch sehr niederschlagsreich ist. So gibt es dort zwischen 130 und 380 cm Regen im Jahr. Dies begünstigt zwar die Landwirtschaft, kann aber im Frühling und Herbst auch für recht stürmisches Wetter sorgen. Im Winter liegt nur an der Ostküste regelmäßig Schnee, im Süden ist dies eher selten der Fall.

Die Gebirgsregion von Roldem weist hingegen jedoch grundsätzlich ein kontinentales Klima auf. Die Gebirgswälle verhindern, dass die regenreichen Wolken, die in den Küstengebieten für viel Niederschlag sorgen, bis in das Hochland vordringen. Dies hat zur Folge, dass die Region insgesamt sehr niederschlagsarm ist und es somit auch eine sehr geringe Luftfeuchtigkeit gibt. Die Winter bringen meist gewaltige Schneemengen mit sich, welche Zentralroldem zu einem Eldorado für Wintersportler machen. Durch die strengen Temperaturen, die besonders im Januar und Februar meist unter dem Gefrierpunkt liegen, ist die Schneelage auch bei vielen Sonnentagen gesichert. Der Sommer hingegen schlägt in das gegenteilige Extrem. Wochenlange Trockenperioden und brütende Hitze sind keine Seltenheit, doch ist die trockene Wüstenluft durch die geringe Luftfeuchtigkeit auch noch bei 30°C realtiv leicht zu ertragen. Abends kühlt es auf den Hochebenen jedoch rasch ab. Frühling und Herbst können mitunter recht stürmisch ausfallen und sind auch sonst unberechenbar. Die beste Reisezeit liegt daher zwischen Mitte Mai und Mitte September mit Ausnahme des August. Für Wintersportler sind sichere Schneelagen von Ende November bis Anfang März gesichert